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Hochland Kaffee Hunzelmann
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07.05.2018
Entkoffeinierter Kaffee: Das schonende Verfahren mit Kohlensäure
Entkoffeinierter Kaffee: Das schonende Verfahren mit Kohlensäure

Viele Liebhaber können sich Kaffee ohne Koffein nicht vorstellen. Weil sie auf den Muntermacher-Wirkstoff nicht verzichten wollen oder weil sie glauben, dass ihnen entkoffeinierter Kaffee nicht schmeckt. Dieses Vorurteil aber ist ungerechtfertigt – wenn die Qualität der Bohnen stimmt und das passende Verfahren bei der Entkoffeinierung zum Einsatz kommt. Hochland Kaffee Hunzelmann vertraut auf Kohlensäure. Und zwar aus guten Gründen.

Als Ludwig Roselius‘ Vater starb, da stand für den Gründer der Marke „Kaffee Hag“ fest: Das Koffein war schuld. Denn der Papa war exzessiver Genießer, der Sohnemann witterte eine Vergiftung. Also begann er 1903 zu tüfteln und entwickelte das erste Verfahren zur Entkoffeinierung des Kaffees. Er nutzte Salzwasser – und Benzol, das, wie man längst weiß, hochgradig giftig und krebserregend ist.

Es war aus gegenwärtiger Perspektive also ein Fehlstart für den entkoffeinierten Kaffee, der heute gerade bei älteren Menschen sehr beliebt ist und den Menschen trinken, die auch nachmittags oder abends Kaffee genießen möchten, ohne fürchten zu müssen, dass sie das Koffein nachts lange wach hält. Verfahren zur Herstellung von entkoffeiniertem Kaffee gibt es inzwischen mehrere – und allesamt sind glücklicherweise schonender als das Roselius-Verfahren.

Chemische Lösungsmittel wie Dichlormethan oder Ethylacetat kommen trotzdem zuweilen noch zum Einsatz. Grundsätzlich folgen die Verfahren einem dreistufigen Prozess: Erst dämpft man den Rohkaffee oder behandelt ihn mit Wasser vor, dann folgt die Extraktion, schließlich trocknet man den entkoffeinierten Kaffee, um ihn hinterher rösten zu können. Der Deutsche Kaffeeverband bietet einen Überblick über den Prozess.

Das Verfahren für ein gutes Aroma

Bei unseren entkoffeinierten Kaffees, zum Beispiel beim Hochland Kaffee Entcoff, setzen wir ganz bewusst auf ein physikalisches Verfahren mit Kohlensäure. Das ist zwar aufwändig und teurer, aber es entspricht unserem Qualitätsanspruch und lohnt sich. Denn bei dieser natürlichen Variante der Entkoffeinierung bleiben im Gegensatz zu anderen Verfahren die meisten der rund 800 Aromastoffe des Kaffees erhalten. Und das schmeckt man.


Die grünen Arabica-Bohnen werden dabei hohem Druck von bis zu 300 Bar ausgesetzt und mit CO2 gespült. Rückstände der Kohlensäure auf den Bohnen gibt es praktisch keine, der Geschmack hingegen bleibt. Eine Winzigkeit Restkoffein übrigens auch – denn der EU-Grenzwert für den Koffeingehalt liegt bei 0,1 Prozent. Der normale Kaffee hat etwa zwischen 1,5 und drei Prozent.

Heißt – natürlich nur rein theoretisch: Wer Kaffee liebt, aber den Koffeinüberschuss fürchtet, könnte mal zum entkoffeinierten Kaffee greifen. Und etwa 15-mal so viel trinken wie zuvor.

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