DIE KAFFEESORTEN

Die Grundlage einer guten Tasse Kaffee ist ein hochwertiger Rohkaffee. Denn nur daraus lässt sich ein wirklich feiner Röstkaffee herstellen…


SPITZENKAFFEE WÄCHST IN HOCHLAGEN

Der Aromagehalt von Rohkaffee wird von zwei Hauptfaktoren beeinflusst. Zum einen spielt die Höhe des Anbaugebiets eine entscheidende Rolle: Qualitätskaffee gedeiht in Höhenlagen über 900 Metern, wo die Kaffeekirschen langsamer reifen und die Kaffeebohnen ein delikateres Aroma entwickeln können. Zum anderen prägt auch die geografische Lage das Aroma. Die optimale Bedingungen für den Kaffeeanbau finden sich entlang des Äquators, wo Kaffee weltweit gedeiht. Diese Region, bekannt als der "Kaffeegürtel", liegt zwischen dem 23. Breitengrad nördlich und dem 25. Breitengrad südlich. da die Böden und klimatischen Bedingungen einer Region einen Einfluss haben. Hochland Kaffee bezieht seinen Rohkaffee aus renommierten Anbaugebieten weltweit, darunter Costa Rica, Mittelamerika und Kenia.



DIE KAFFEESORTEN

Aktuell existieren ungefähr 124 verschiedene Kaffeesorten, von denen zwei  einen signifikanten Einfluss auf den globalen Markt haben: „Coffea Arabica“ und „Coffea Canephora“, besser bekannt als Robusta-Kaffee. Diese Kaffeearten repräsentieren unterschiedliche botanische Arten, die spezifische Kaffeebohnen hervorbringen können. Die Vielfalt der Kaffeesorten resultiert jedoch nicht nur aus rein botanischen Variationen, sondern wird durch eine Vielzahl von Anbau- und Verarbeitungsbedingungen beeinflusst. Die Mehrheit der weltweiten Kaffeeproduktion besteht aus Arabica-Kaffee, die etwa 70% ausmachen. Robusta-Kaffee macht etwas mehr als 30% des weltweiten Kaffeeanbaus aus.

Arabica-Pflanzen bevorzugen Hochlagen und gedeihen am besten in Höhen über 900 Metern bei durchschnittlichen Temperaturen von 18° bis 22°C. In kühleren Gebieten reifen die Kaffeekirschen langsamer, was zu einer intensiveren Aromabildung führt. Je höher der Anbauort liegt, desto niedriger ist normalerweise die Durchschnittstemperatur, wodurch das Wachstum der Kaffeekirsche verlangsamt wird. Diese langsamere Reifung ermöglicht den Kaffeesträuchern eine ausgedehntere Entwicklung und fördert die Entstehung vielfältigerer und intensiverer Aromen in den Kaffeebohnen.

Im Kontrast dazu vertragen Robusta-Pflanzen höhere Temperaturen und größere Temperaturschwankungen im Vergleich zu Arabica-Pflanzen. Daher können sie auch in tieferen Gebieten angebaut werden, beispielsweise auf Plantagen in Brasilien und Vietnam, den beiden größten Kaffeeproduzenten weltweit. Die optimale Durchschnittstemperatur für Robusta-Pflanzen liegt zwischen 24° und 26°C.


UNTERSCHIEDLICH IM CHARAKTER

Die reife Kaffeefrucht hat eine Schale von roter oder gelber Farbe. Kaffee wird entlang des sogenannten Kaffeegürtels kultiviert, der sich um den Äquator erstreckt. Entscheidend für die Qualität der Ernte  ist das Klima, die Bodenqualität sowie die Verteilung von Regen- und Trockenperioden. Mindestens genauso wichtig ist die Pflege und die sorgfältige Verarbeitung der reifen Kaffeefrüchte auf ihrem Weg zur Kaffeebohne. Arabica und Robusta gedeihen in unterschiedlichen klimatischen Zonen und besitzen charakteristische Eigenheiten. 


ARABICA KAFFEE

Kaffeeplantagen mit Arabica-Pflanzen finden sich in höheren Anbaugebieten, meist in Höhenlagen zwischen 600 m und 2.300 m über dem Meeresspiegel. Die Höhe hat einen wesentlichen Einfluss auf die Reifezeit der Kaffeekirschen. Mit zunehmender Höhe wächst die Pflanze langsamer, was ihr die Möglichkeit gibt, komplexe Aromen zu entwickeln. Für Arabica-Pflanzen sind gleichmäßige Temperaturen zwischen 15 und 25 °C ideal, ohne extreme Witterungsbedingungen wie Dürre oder Frost. Die meisten Arabica-Sorten bevorzugen einen Anbau im Schatten und vertragen keine übermäßige direkte Sonneneinstrahlung.

Arabica-Kaffee macht etwa 60 bis 70 % des weltweiten Kaffeeaufkommens aus.

Arabica-Kaffee bietet eine Vielfalt an Geschmacksnoten. Er ist bekannt für seine feineren, fruchtigeren und komplexeren Aromen sowie seine intensivere Säure. Zudem ist er reicher an Zucker und enthält im Vergleich zu anderen Kaffeesorten weniger Chlorogensäure.




Unsere reinen Arabica Filterkaffees

CANEPHORA-ROBUSTA KAFFEE

Der Name "Robusta" sagt bereits aus, dass die Canephora-Kaffeepflanze  widerstandsfähiger und robuster ist die Arabica-Kaffeepflanze. Canephora zeigt eine geringere Anfälligkeit gegenüber Temperaturschwankungen, intensiver Sonneneinstrahlung und Schädlingsbefall. Selbst unter Bedingungen von bis zu 36 °C können die Pflanzen gedeihen und wachsen bereits ab niedrigen Höhenlagen von 200 m. Darüber hinaus ist Canephora produktiver als Arabica, was bedeutet, dass sie eine größere Menge an Kaffeekirschen produzieren können.

Canephora-Kaffee ist bekannt für Aromen wie dunkle Schokolade, Nüsse, erdigen Note und ist mit einer gewissen Bitterkeit geprägt. Insbesondere in Süditalien wird dieser kräftige Geschmack geschätzt, da er sich mit Zucker zu einem karamelligen Aroma verbindet. Deshalb enthalten traditionelle Espressomischungen oft einen erheblichen Anteil von bis zu 50 % Canephora-Kaffee.  Für Koffein-Enthusiasten ist es interessant zu wissen, dass Canephora-Kaffee etwa die doppelte Menge an stimulierenden Substanzen im Vergleich zu anderen Sorten enthält.



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