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Aus der Rösterei aufs Feld: Hochland Kaffee unterstützt das DeliSoil-Projekt der Universität Hohenheim

Veröffentlicht am 17. Juli

Im Rahmen des DeliSoil-Projekts der Universität Hohenheim unterstützt Hochland Kaffee die Erforschung nachhaltiger Bodenverbesserer aus regionalen Reststoffen der Lebensmittelproduktion.

Im Mittelpunkt stehen dabei unsere Silberhäutchen: eine feine Samenschale der Kaffeebohne, die sich beim Rösten löst und in unserer Rösterei als Reststoff anfällt.

Was zunächst wie ein Nebenprodukt wirkt, kann für die Forschung wertvoll sein. Denn Silberhäutchen enthalten organisches Material sowie Nährstoffe und werden im Projekt auf landwirtschaftlichen Versuchsflächen untersucht.

Was sind Silberhäutchen beim Kaffee?

Das Silberhäutchen ist eine hauchdünne Schicht, die die Kaffeebohne umgibt. Während des Röstprozesses löst sie sich von der Bohne und wird in der Rösterei aufgefangen.

Für uns gehört dieser Reststoff zum Röstprozess dazu. Im Rahmen von DeliSoil wird nun erforscht, ob genau solche Nebenprodukte aus der Lebensmittelproduktion sinnvoll weitergenutzt werden können – zum Beispiel als mögliche Bodenverbesserer.

DeliSoil: Forschung für nachhaltige Bodenverbesserer

DeliSoil steht für die Entwicklung sicherer, nachhaltiger und gesellschaftlich akzeptierter Bodenverbesserer aus Kreislaufprozessen der Lebensmittelproduktion. Ziel des EU-Projekts ist es, regionale Reststoffe praxisnah auf landwirtschaftlichen Flächen zu testen und ihre Wirkung auf die Bodengesundheit zu untersuchen.

Dabei wird erforscht, welchen Einfluss Materialien wie unsere Silberhäutchen auf verschiedene Bodeneigenschaften, die Nährstoffdynamik, das Pflanzenwachstum und den Ertrag haben können.

Auch Faktoren wie Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaltekapazität und Pflanzenentwicklung spielen in den Versuchen eine wichtige Rolle.

Von der Rösterei auf die Versuchsfläche

Unsere Silberhäutchen wurden im Rahmen des DeliSoil-Projekts auf Versuchsflächen ausgebracht. Dort untersucht das Projektteam der Universität Hohenheim, wie sich die Reststoffe im Boden verhalten und ob sie langfristig einen Beitrag zur Bodengesundheit leisten können.

Für Hochland Kaffee ist es besonders spannend zu sehen, wie ein Nebenprodukt aus unserer Rösterei Teil eines wissenschaftlichen Projekts wird. So entsteht aus einem Reststoff ein möglicher Baustein für mehr Kreislaufwirtschaft in der Lebensmittelproduktion.

Austausch zwischen Hochland Kaffee und der Universität Hohenheim

Das DeliSoil-Team der Universität Hohenheim war bei uns in der Rösterei zu Besuch, um einen Einblick in unsere Arbeit und die Entstehung der Silberhäutchen zu bekommen. Gleichzeitig durften auch wir die Feldversuche vor Ort besuchen und sehen, wie die Materialien in der Praxis getestet werden.

Dieser Austausch zeigt, wie wichtig die Verbindung von Forschung und Praxis ist. Nachhaltige Lösungen entstehen dort, wo verschiedene Perspektiven zusammenkommen: Lebensmittelhandwerk, Landwirtschaft und Wissenschaft.

Kreislaufwirtschaft beginnt im Detail

Noch steht die Forschung im Mittelpunkt. Aber genau das macht das Projekt so wertvoll: Es geht darum, Reststoffe besser zu verstehen, ihre Wirkung zu prüfen und mögliche Kreisläufe für die Zukunft zu entwickeln.

Für Hochland Kaffee ist die Unterstützung des DeliSoil-Projekts ein spannender Schritt, um zu zeigen, dass Verantwortung nicht bei der Bohne endet. Auch das, was beim Rösten übrig bleibt, kann Teil eines größeren Kreislaufs werden.

Vielen Dank an Dr. Andrea Bauerle, Anna Fath, Marc Neuberger und das gesamte DeliSoil-Team der Universität Hohenheim für die Zusammenarbeit und die spannenden Einblicke in das Projekt.

Mehr Eindrücke zu unserem Besuch und den Feldversuchen gibt es auch auf unseren Social-Media-Kanälen.

Hier geht’s zum Video:

Aus der Rösterei aufs Feld

Hier geht’s zum LinkedIn-Beitrag:

DeliSoil-Projekt auf LinkedIn