Direkte Handelsbeziehung mit Costa Rica
DIREKTER HANDEL SEIT 1964
Seit jeher liegt unser Fokus auf einer nachhaltigen, fairen Wertschöpfungskette – vom Anbau bis zur Röstung. Über 70 % unserer Rohkaffees stammen aus Direct Trade, also aus direktem Handel mit den Produzenten. Der Grundstein wurde bereits 1964 gelegt, als wir unsere Partnerschaft mit der Kaffeekooperative Coopedota in der Region Dota im Tarrazú-Hochland von Costa Rica begründeten.
Heute arbeiten wir dort mit rund 1.100 Kaffeeproduzenten zusammen. Unser langjähriger Ansprechpartner vor Ort, Christian Chinchilla, begleitet die Kooperation und sorgt für einen engen Austausch zwischen Kooperative und Rösterei. Ergänzend pflegen wir Direct-Trade-Beziehungen zu weiteren Anbauregionen in verschiedenen Ursprungsländern weltweit.
Dank dieser langjährigen Partnerschaften zählen wir zu den Pionieren im direkten Kaffeehandel und definieren seit fast sechs Jahrzehnten, was Nachhaltigkeit und fairer Konsum bedeuten. Wir sichern den Kaffeefarmen feste Abnahmemengen, stabile Preise und langfristige Planungssicherheit. Regelmäßige Besuche, intensiver Erfahrungsaustausch und der höchste Respekt vor dem Naturprodukt Kaffee verbinden uns mit unseren Partnern.
Für dich als Kunde bedeutet das: Jede Tasse Hochland Kaffee steht für frischen, hochwertigen Genuss mit bestem Gewissen. Du unterstützt faire Arbeitsbedingungen und erhältst Kaffee, der ohne Umwege und Qualitätsverluste direkt vom Ursprung zu dir kommt. Wir sind stolz darauf, Produkte anzubieten, die nicht nur großartig schmecken, sondern auch einen positiven Beitrag zur Umwelt, zu den Menschen vor Ort und zur Zukunft des Kaffeeanbaus leisten.
UNSERE REISE MIT DER KOOPERATIVE COOPEDOTA
Im Gründungsjahr 1960 zählten nur knapp einhundert Kaffeebauern zu Coopedota, meist Familien mit kleinen Anbauflächen. Heute sind es mehr als 1.000 Kaffeeproduzenten.
Bereits 1964 reiste Jürgen Hunzelmann, inspiriert vom Tipp seines Freundes, dem finnischen Konsul, nach Costa Rica und hat so den Grundstein für die Handelsbeziehungen gelegt. Die Vereinbarung des Direct Trade war zu jenen Zeiten mehr als außergewöhnlich. Die Kaffeeproduktion und die Preise der Coopedota waren und sind bis heute dank der Vereinbarung mit Hochland nicht mehr den täglichen Börsenkursen ausgesetzt. Historisch gesehen war der Beginn der Kooperation ein beispielhafter Impuls für die Zukunft mit neuen Projekten.
KAFFEEFARMER DER COOPEDOTA
Die Verbundenheit mit der Natur, die Liebe zur Kaffeekultur, ein hoher Qualitätsanspruch sowie gelebte Tradition prägen unsere Partnerschaft mit der Kaffeekooperative Coopedota aus Costa Rica. Die Hingabe und Leidenschaft der Kaffeefarmer für jede einzelne Bohne sind spürbar und spiegeln sich in der Qualität unserer Kaffees wider.
Doch Hochland Kaffee und seine Direct-Trade-Partner verbindet mehr als die Liebe zu gutem Kaffee. Es sind geteilte Werte, soziale Verantwortung und das gemeinsame Engagement für die Zukunft des Kaffeeanbaus. Beispielhaft dafür steht die Initiative der Coopedota, die sich aktiv für Nachwuchsförderung und nachhaltige Entwicklung in der Region einsetzt.
INNOVATION UND VERANTWORTUNG
Soziale Verantwortung und Nachwuchsförderung
Von Anfang an baute Coopedota auf Werte, welche für Familienunternehmen
im Mittelpunkt stehen, nämlich partnerschaftliches Vertrauen
und ein faires Miteinander zum Wohle aller. So wurden viele soziale
Projekte in der Gemeinde initiiert, neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze
geschaffen sowie eine eigene medizinische Infrastruktur aufgebaut,
um die Menschen in der Region bestmöglich zu unterstützen.
Innovation und Verantwortung für die Zukunft
Hervorzuheben ist auch das brandneue Projekt ONE. Dabei geht um
nichts weniger als die Verantwortung für eine gemeinsame Erde, für
Wasser, Luft und Leben. Im Fokus liegen regenerative Landwirtschaft,
Kreislaufwirtschaft, Präzisionslandwirtschaft und die Integration von
Künstlicher Intelligenz für Lebensmittelsicherheit. So wird die Kaffeeproduktion
und die Qualität für die Zukunft gesichert.
Mit „Micro Dota Mujer“ betritt
Coopedota ein neues Zeitalter im
Kaffeeanbau in Costa Rica. Es geht
um die Nachfolgesicherung der
familiengeführten Kaffeebauern.
317 Frauen, das sind 30 % aller
Mitglieder, sind Teil der Kooperative.
Zehn von ihnen bilden das „Mujer
Committee“. Mit ihnen wurde eine
neue Kaffeemarke kreiert. Dieses
Projekt ist ein Modell dafür, die
junge Generation für den Kaffeeanbau
zu gewinnen.